Schulprogramm 1. Fortschreibung
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1. Zur Geschichte der Albinus-Realschule …………………… 3
2. Zur Entwicklungsgeschichte und Intention des
Schulprogramms der Albinus-Realschule ………………….. 4
3. Der Stifter unserer Schule …………………………………. 4
4. Unsere Schulphilosophie - Unsere Schulmaxime ……….. 5
5. Schulprofilbildende Voraussetzungen ………………….. 6
6. Jährliches Standard-Arbeitsprogramm ……………………….. 7
7. Programmfortschreibung 2005 – 2007 …………………. 8
8. Schwerpunkt Medienkompetenz ………………..……….... 9
9. Schwerpunkt Sozialkompetenz ……………………………….... 11
10. Schwerpunkt Umweltschule ……………………………………… 13
11. Schwerpunkt Unterrichtsprojekte ……………………………… 14
12. Schwerpunkte Ausbildungsschule ……………………………...
1. Zur Geschichte der Albinus- Realschule
Der Stifter unserer Schule, Christian Friedrich Ludwig A l b i n u s (10.6.1771-5.7.1837), Justizrat und Oberelbzollgegenschreiber im dänischen Dienst, hat sich auf vielen Gebieten um die Stadt Lauenburg/Elbe verdient gemacht. Er ist u.a. der Gründer des ersten Geldinstituts unserer Stadt und wird somit auch als Stammvater der Kreissparkasse betrachtet.
Durch diese Einrichtung blühten Handel und Gewerbe in unserer Region auf. Das Geldinstitut war als Genossenschaft konzipiert. Der Gewinn sollte nach dem Willen Albinus’ zum Zwecke der Gründung und Unterhaltung einer weiterführenden Schule in Lauenburg verwendet werden.
Aufgrund von Erbstreitigkeiten erfolgte die Gründung der Schule erst 1865. Der Unterricht wurde am 23.4.1865 aufgenommen.
Die Schule wurde auf der Grundlage einer privaten Stiftung und unter der Leitung eines Kuratoriums im Jahre 1865 als „Realschule“ gegründet. Unter dieser Bezeichnung verstand man in der damaligen Zeit einen Sondertyp des höheren Schulwesens.
Die Albinusschule war im heutigen Sinne ein Teilgymnasium, das seine Schüler mit dem Abschluss der 10. Klasse entließ. Im Jahre 1900 wurde die Lehranstalt wegen des Schülerrückganges geschlossen und sofort als städtische Mittelschule wieder eröffnet und weitergeführt.
Im ursprünglichen Stammgebäude in der Albinusstraße befindet sich heute die Förderschule. Das jetzige Schulgebäude wurde 1964 und 1975 in zwei Bauabschnitten auf dem Hasenberg errichtet und der bereits in den 50er Jahren dort erbauten Hauptschule architektonisch, aber nicht organisatorisch, angegliedert. Ein Erweiterungs-bau wurde im Jahre 2000 fertig gestellt.
Das Raumprogramm ist für eine dreizügige Realschule ausgelegt.
1984 wurden die Sportplatzanlage und 1990 die 2. Sporthalle auf dem Hasenberg errichtet und beiden Schulen übergeben. Seit 1987 verfügt die Albinus-Realschule über einen 3 ha großen Schulwald.
Die zurzeit 23-klassige Albinus-Realschule ist heute mit 525 Schülerinnen und Schülern die viertgrößte der neun Realschulen des Kreises.
2/3 der Schüler kommen aus der Stadt Lauenburg und 1/3 aus 12 Umlandgemeinden.
An der Schule unterrichten im laufenden Schuljahr 33 Lehrkräfte.
Der jetzige Rektor, Heinz Hoffmann, ist der 14. Schulleiter in der Geschichte der Albinus-Realschule.
2. Zur Entwicklungsgeschichte und Intention des
Schulprogramms der Albinus-Realschule
Die Albinus-Realschule arbeitet bereits seit 15 Jahren nach einem schulinternen Programm, das die Schulgemeinschaft selbstständig auf der Grundlage des Management-Modells „corporate identity“ konzipiert, im Schulalltag erprobt, in regelmäßigen Abständen überprüft und weiterentwickelt hat.
Das vorliegende Schulprogramm stellt somit das bei uns eingesetzte Verfahren zur kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Schule dar. Es beinhaltet konkret das auf diesem Wege entwickelte jährliche „Standard-Arbeitsprogramm“, die Ergebnisse der aktuellen Schulbewertung und die sich daraus ergebenden pädagogischen Arbeitsschwerpunkte für die Schuljahre 2005/06 – 2006/07.

3. Der Stifter unserer Schule


5. Schulprofilbildende Voraussetzungen der
Albinus-Realschule
¨ Traditionsbewusste Schule
140-jährige Geschichte und historisch gewachsene Einbindung in die Region.
¨ Zur Vierzügigkeit aufwachsende Realschule
Zurzeit 525 Schülerinnen und Schülern in 23 Klassen aus Lauenburg und 13 Umlandgemeinden.
¨ Ausbildungsschule
Es unterrichten 30 voll ausgebildete Lehrkräfte und 3 Lehramtsanwärterinnen.
¨ Schulstandort
In der Stadt Lauenburg gibt es kein Gymnasium. Der Weg zum Abitur über die Albinus-Realschule hat daher eine lange Tradition. Lauenburg ist eine Arbeiterstadt, in der die Albinus-Realschule von vielen Familien als „Einsteigerschule“ für den Aufstieg durch Bildung betrachtet wird.
¨ Schulphilosophie
Oberste Erziehungsprinzipien nach dem Vorbild des Schulstifters:
Christian Friedrich Ludwig Albinus:
- Besinnung auf die eigenen Kräfte
- Förderung des Gemeinsinns
¨ Kollegium
Engagiertes, standorttreues Kollegium mit vielfältigen inner- und außerhalb des Schuldienstes erworbenen Sonderqualifikationen.
¨ Schulkultur fördernde Schulgemeinschaft:
Gutes Schulklima, aktive Elternarbeit, starke Unterstützung aus dem wirtschaftlichen Umfeld, Gebot des gewaltfreien Umganges miteinander, straffe Organisation, Arbeit nach dem Modell „corporate identity“.
¨ Gepflegtes Schulgebäude
Gute Ausstattung, u.a. Medienraum, Informatikräume mit Internetanschluss, neue Lehrküche, neuer Musikraum, Theaterbühne und Mofa-Pool.
6. Jährliches Standard-Arbeitsprogramm
¨ Entwicklung des sozialen Engagements
Praktische Umsetzung z.B. durch Schulpatenschaft mit schwerkranken Kindern, Aktionen für Altentagesstätte und Kindergärten, Kriegsgräberfürsorge, Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Organisationen, z.B. „Schüler helfen Leben“
¨ Praktische Umwelt- und Gesundheitserziehung
Kontinuierliche Schulwaldarbeit (3 ha), Schulpark, Nichtraucherprojekt, Biologie-Außengelände, umweltbewusstes Handeln im Schulalltag
¨ Schulpartnerschaften
Die ARS wird sich weiterhin bei Projekten und Aktivitäten der Stadt Lauenburg im Rahmen der Städtepartnerschaften einbringen, in denen sich Berührungspunkte mit Jugendlichen ergeben.
¨ Intensive Berufsvorbereitung
Betriebspraktika, Mitorganisation von Ausbildungsmessen im Schulgebäude, Berufsberatung, handwerklich-technische Grundkurse, Börsenspiel, praktische Wirtschaftsprojekte (Marktbeschickung), Schüler-Miniunternehmen (Projekt JUNIOR des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln)
¨ Sportaktive Schule
(Halle, Sportplatz, Kleinfeldplatz, Kanu-Pool, Inline-Skating, sportaktive Pause, Sport-AGs), Bundesjugendspiele: Leichtathletik und Gerätturnen, Jugend trainiert für Olympia, Spitzenplatzierung auch auf Landesebene im Handball, Sportabzeichen, Schulschwimmwettbewerb, Zusammenarbeit Schule und Verein Projekt I (Basketball + Rudern)
¨ Aktive Mitgestaltung der Stadtkultur
Öffentliche Theateraufführungen, Ausstellungen, Weihnachtsmarkt, Schulzeitung, Schulfeiern,
¨ Erweitertes Unterrichtsangebot
Arbeitsgemeinschaften, Projektwochen, Projekttage
¨ Theaterfahrten
¨ Veranstaltungen zur Erlebnispädagogik
nach Hahn/Salem-Pädagogik, z.B. Skilanglauftouren in Norwegen, Kanuwanderfahrten auch im Ausland, Outward Bound-Training im Gebirge (ausgebildeter Leiter)
Eine aus Eltern, Schülern und Lehrern gebildete Planungsgruppe „Schulprogramm“ erkundete im Jahre 2001 mit Hilfe von selbst erarbeiteten Fragen die Einschätzung unserer Schule von Elternschaft, Kollegium und den Schülern und ermittelte auf diesem Wege die zukünftigen Schwerpunkte zur Weiterentwicklung. Daraus entstanden für die Jahre 2002-2004 vier Arbeitsschwerpunkte:
¨ Erweiterung der Medienkompetenz
¨ Förderung der Sozialkompetenz
¨ Schulpartnerschaften
¨ Umweltschule
Seit September 2004 arbeiteten sechs Arbeitsgruppen, zusammengesetzt aus Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und Eltern, um die Arbeitsschwerpunkte zu evaluieren und weiterzuentwickeln.
Der Arbeitsschwerpunkt „Schulpartnerschaften“ konnte ins Standardprogramm überstellt werden, die anderen Schwerpunkte wurden modifiziert, sie verbleiben weiter im Schwerpunktprogramm.
Neu ins Schwerpunktprogramm aufgenommen wurden die Schulprogrammpunkte „Unterrichtsprojekte“ und „Ausbildungsschule“.
Somit ergeben sich für die nächsten beiden Schuljahre folgende Arbeitsschwerpunkte:
¨ Erweiterung der Medienkompetenz
¨ Förderung der Sozialkompetenz
¨ Umweltschule
¨ Unterrichtsprojekte
¨ Albinus- Realschule als Ausbildungsschule
Umsetzung
Die Umsetzung erfolgt durch das Gesamtkollegium. Verantwortlich dafür sind die Planungsgruppen, die Funktionsinhaber und die Fachschaften. Die Umsetzung erfolgt auch durch den Einsatz von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie außerschulischen Fachleuten und Helfern.
Ergebniskontrolle
Das gesamte Schulprogramm wird alle zwei Jahre durch Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler evaluiert. Die Verantwortlichkeit bei der Evaluation der Programmschwerpunkte liegt bei den Gruppenleitern.
8. Schwerpunkt Medienkompetenz
Kaum ein Berufszweig und nur wenige Bereiche des Privatlebens kommen heute ohne den Einsatz von Computern aus. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen gehört das Umgehen mit dem Medium Computer heute zu den Basisfertigkeiten, die eine zeitgemäße Schule vermitteln muss, um die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihr weiteres Leben vorzubereiten.
I. Schwerpunktziel
Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit zu einer qualifizierten Bedienung (durch Anwendung geläufiger Programme) und Nutzung des Mediums Computer als Informationsquelle und Kommunikationsmittel (insbesondere des Internets) erwerben.
II. Teilziele
Allen Schülerinnen und
Schülern der Schule muss die Möglichkeit gegeben werden, den Computer als
Arbeits- und Lernmittel einsetzen zu können. Sie sollen die Gelegenheit
haben, den immer größer werdenden Bildungsmarkt insbesondere im Bereich
Internet nutzen zu können. Sie sollen angeleitet werden, mit den
Informationen aus dem Internet kritisch umzugehen.
III. Voraussetzungen für das Erreichen der genannten Ziele
¨ Hard- und Software-Bereich
- Aufrüsten der vorhandenen Hardware und Anschaffung benötigter Software
- Suche nach Sponsoren
- Regelmäßige technische Betreuung und Wartung durch einen Fachmann
¨ Organisation
- Vermittlung von Computer-Grundwissen innerhalb des
Mathematikunterrichts
(ggf. innerhalb eines anderen Hauptfaches) z. B. durch die Nutzung von
Mathe-
Software;
- ab dem 2. Halbjahr steht der Computerraum jeder 5. Klasse 1 Std. pro Woche zur
Verfügung Ziel: Umgang mit den Computern; Texte bearbeiten, speichern und
drucken; verantwortlich: Mathelehrer bzw. Fachlehrer Deutsch/Englisch
- fächerübergreifende Projekte in den 6. – 8. Klassen vermitteln
Kenntnisse in
den Grundprogrammen
6. Klasse: WORD; 7. Klasse: Internet, 8. Klasse: Excel und PowerPoint ;
verantwortlich: an den Projekten
beteiligte LehrerInnen
- weiterführende Kurse innerhalb des Wahlpflichtunterrichts in den
Klassen 9 und 10
¨
Schüler
- Einsatz von Schülerexperten zur Unterstützung bei Projekten und
Schulveranstaltungen
- selbständige Nutzung der Gruppenräume innerhalb des Fachunterrichts
IV. Zeitplanung und Evaluation
Ab dem Schuljahr 2005/06 haben die 5. Klassen ab 2. Halbjahr regelmäßig
Unterricht im Computerraum. Gleichzeitig finden in den 6. Klassen Projekte
unter Einbeziehung der Computer statt. Im darauf folgenden Schuljahr ist die
Nutzung der Computer (mit den o.g. Zielen) innerhalb von Projektunterricht
in den 7. und 8. Klassen verbindlich. Der Wahlpflichtunterricht Informatik
wird in den 9.und 10. Klassen wie bisher fortgesetzt. Im Schuljahr 2007/08
soll dieser Schulprogrammpunkt kritisch auf Realisierung überprüft werden
und ggf. modifiziert werden.
9. Schwerpunkt Sozialkompetenz
I. Schwerpunktziel: Einhaltung von Regeln
Ziel unserer gemeinsamen Arbeit solle sein, Regeln als verbindliche Anweisungen zu einem bestimmten Verhalten anzuerkennen und Mehrheitsentscheidungen auch dann aktiv zu vertreten, wenn sie die eigene Meinung nicht widerspiegeln.
Schülern sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, Veränderungen im Rahmen der bestehenden Gremien (SV, Schulkonferenz) zu initiieren.
II. Standardprogramm
¨ Assembly: Eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung zur Ehrung der Schülerinnen und Schüler, die sich für die Belange der Schulgemeinschaft in besonderem Maße verdient gemacht haben.
¨ Förderung der Schulgemeinschaft durch gemeinsame Arbeit von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften an verschiedenen Projekten, z.B. Arbeit im Schulwald, Schulpark und auf dem Weihnachtsmarkt.
Übernahme von sozialer Verantwortung
¨ durch Patenschaften, bei denen die Achtklässler den Fünftklässlern die
Eingewöhnung in das neue Schulleben erleichtern
¨ aktive Betreuung der Patengruppe „Das schwerkranke Kind“
¨ gemeinsame Weihnachtsfeier mit Senioren
¨ Weihnachtsbescherung der Kindergartenkinder mit selbst hergestelltem Spielzeug durch die Fachbereiche „Textil“ und „Technik“
¨ Beteiligung am Projekttag „Schüler helfen Leben“
¨ jährlich wiederkehrende Beteiligung an der öffentlichen Sammlung
Kriegsgräberfürsorge
¨ Schüler betreuen Gäste der ARS
¨ Teenteachereinsatz im Nichtraucherprogramm
¨ Ausbildung und Einsatz von Streitschlichtern
III. Schwerpunkte 2005-2007
¨ Die Klassensprecher werden zu Beginn des Schuljahres auf ihre Pflichten und Rechte
durch die Schülersprecherin und erfahrene Klassensprecher hingewiesen
¨ In den Klassen sollen Informationsecken errichtet werden.
¨ Protokolle der SV-Sitzungen sollen an jeden Klassensprecher ausgehändigt werden
und in den Informationsecken aufgehängt werden.
¨ Ein SV-Kasten soll errichtet werden (mit einer Ecke für die Streitschlichtung).
¨ Ein Fach für die Schülersprecherin unter den Klassenbuchfächern soll eingerichtet werden.
¨ Listen der Teilnehmer der Schüler an den verschiedenen Konferenzen werden in den Klassenräumen ausgehängt.
Jährliches Standard-Arbeitsprogramm
¿ Entwicklung des sozialen Engagements
Praktische Umsetzung z.B. durch Schulpatenschaft mit schwerkranken Kindern, Aktionen für Altentagesstätte und Kindergärten, Kriegsgräberfürsorge, Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Organisationen, z.B. „Schüler helfen Leben“ und gezielte Einbeziehung von geeigneten unterrichtlichen Inhalten zur Gewaltprävention.
10. Schwerpunkt Umweltschule
Im Jahre 1987 wurde ein verwilderter Schulwald in die Obhut unserer Schule übergeben. Das Gelände war 20 Jahre lang sich selbst überlassen worden. In gemeinsamer Arbeit schufen Eltern, Schülerschaft und Lehrkräfte einen Erlebnisraum, der zu einem zentralen Punkt des Schullebens wurde.
Seit 1997 wird außerdem an der Gestaltung unseres Schulparks als Ergänzung der Pausenfläche für die Schülerschaft gearbeitet. Die Erziehung zu einem bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur soll deshalb auch weiterhin ein Schwerpunkt unseres Schullebens sein.
I. Schulwald
¨ Ständige Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen durch die Schulgemeinschaft
¨ Jedes Jahr mindestens ein Projekttag für die 5. – 8. Klassen.
¨ Veranstaltungen und Feste ; Technik AG
Neue Projekte:
¨ Insektenhaus
¨ Extensive Wiesenpflege - Option auf eine Streuobstwiese erhalten
II . Außenanlagen – Schulpark
¨ Neuorganisation der Pflegepartnerschaften für die verschiedenen Bereiche
( 5. - 8. Klassen )
¨ Da die Sanierung der Außenfassaden unserer Schule durchgeführt werden
soll, werden im Bereich der Außenanlagen besonders vielfältige Aufgaben auf uns zukommen.
¨ Beteiligung an Umweltwettbewerben
¨ Feste feiern (z.B. Sommerfest mit dem Verein „ Hilfe für das schwerkranke Kind“ – ev. Lampionfest )
Neue Projekte:
¨ Brunnen - Verkleidung u. neue Pumpe; Mikadositzplatz; Insektenhaus; Backofen
¨ Überdachung des Bühnenbereichs
III. Energiesparprogramm
¨ Bewegungsmelder in den Toiletten
¨ Leuchtstoffröhren
¨ Infotipps für die Klassen
¨ Heizungsanlage
IV. Sonstiges
¨ Weiterer Ausbau des Schulkiosk - Tresen/Kühlschrank/Abschlussklappen
¨ Mülltrennung
¨ Erlebnispädagogische Wanderfahrten
¨ Druckerpatronensammlung
11. Schwerpunkt Unterrichtsprojekte
Ganzheitliches Lernen und Lehren in der Schule macht themenzentriertes Arbeiten notwendig. Nicht mehr das Fach, sondern ein Thema steht im Unterrichtsmittelpunkt. Die Unterrichtsinhalte werden dabei fächerübergreifend und projektorientiert dargeboten. Ziel ist es, die Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihre Motivation zu stärken.
Unterrichtsprojekte an der Albinus- Realschule
¨ Fächerübergreifender Projektunterricht: In einem festgesetzten Zeitrahmen (z.B. eine Woche) arbeiten bestimmte LehrerInnen einer Klasse unter einem bestimmten gemeinsamen Thema. Sie nutzen dafür ausschließlich ihre Stunden. Sie planen gemeinsam, führen zusammen das Projekt durch und präsentieren ggf. Ergebnisse. Mindestens ein Unterrichtsprojekt sollte pro Schuljahr in jeder Klassenstufe durchgeführt werden.
¨ Projekttage: Ein Unterrichtsprojekt mehrerer Kollegen findet an einem Tage in einer Klasse statt. Mindestens ein Projekttag sollte pro Schuljahr in jeder Klassenstufe durchgeführt werden.
Daneben gibt es Projektwochen (alle Klassen arbeiten in einer Woche projektartig) und Großprojekte
(diese können als AG oder als WPK (z.B.“Junior- Projekt“) angeboten werden.
Durchführung der Unterrichtsprojekte ab Schuljahr 2005/06
Die FachlehrerInnen einer Klasse beraten in einer Klassen- oder Jahrgangskonferenz im I. Quartal eines Schuljahres, welche Projekte in ihrer Klasse zu welchem Zeitpunkt durchgeführt werden sollen. Fachkonferenzen geben Hinweise auf mögliche Projektthemen. Schülerinnen und Schüler haben das Recht, innerhalb des gestellten Themas bestimmte Unterrichtsinhalte oder –methoden mitzubestimmen. Dabei sollten auch mögliche Bewertungskriterien transparent gemacht werden.
Eine Rückmeldung (Verbaltext) im Zeugnis ist möglich.
Entstehende Materialkosten (keine Fahrt- und Eintrittskosten) können in einem vorher benannten Rahmen über den neuen Finanztitel „Unterrichtsprojekte“ abgerechnet werden. Eine Präsentation der Unterrichtsprojekte ist möglich, aber nicht Bedingung.
Bereits bestehende Projekte (Projektideen) werden gesammelt und dokumentiert.
Verantwortlichkeiten und Evaluation
Verantwortlich für die Durchführung der Unterrichtsprojekte ist der Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin.
Nach zwei Jahren, also zu Beginn des Schuljahres 2007/08, soll der Schulprogrammpunkt kritisch auf Realisierung überprüft werden und ggf. modifiziert werden. Verantwortlich dafür ist die Programmgruppe „Unterrichtsprojekte“ und die Schulleitung.
12. Schwerpunkt Ausbildungsschule
Die Lehrerschaft der Albinus-Realschule hat sich entschieden, Ausbildungsschule zu sein. Sie sieht es als eine ihrer Aufgaben an, junge Lehrerinnen und Lehrer auf ihre berufliche Tätigkeit vorzubereiten und auszubilden. Dazu ist ein ausführliches und verbindliches Ausbildungskonzept erarbeitet worden.
Die Lehrkraft in Ausbildung (LiA) wird als neue Kollegin/ neuer Kollege fest in das Kollegium aufgenommen und nimmt an allen Kollegiumsveranstaltungen teil. Das gesamte Kollegium steht den LiAs bei Problemen der schulinternen Organisation zur Verfügung und bietet Unterstützung bei der Vorbereitung auf den schulischen Alltag an und gewährt Hospitationsmöglichkeiten. Die Fachschaften beraten und unterstützen die LiA und die Ausbildungslehrkräfte. Die LiA wird in alle außerunterrichtlichen Aktivitäten eingebunden und nimmt aktiv am gesamten Schulleben teil.
Neben ihrem eigenverantwortlichen Unterricht, der von den Ausbildungslehrkräften regelmäßig besucht wird, hospitiert die LiA auch Unterrichtsstunden ihrer Ausbildungslehrkräfte und anderer Kolleginnen und Kollegen. Feste Beratungsstunden sind zwischen LiA und Ausbildungslehrkräften eingerichtet. Die LiA erhält die Möglichkeit, Hospitationen in anderen Schularten (Grund- und Hauptschule Lauenburg, Grund- und Hauptschule Gülzow) wahrzunehmen. Der LiA werden Möglichkeiten geboten, auch außerunterrichtliche Erfahrungen im Schulleben kennen zu lernen (Elternabende, Klassenfahrten, Konfliktgespräche etc.) Bei allen auftretenden Problemen und Konflikten erhält die LiA Unterstützung durch die Schulleitung und die Ausbildungslehrkräfte.
Die Ausbildungslehrkräfte nehmen teil an den angebotenen und erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen. Sie arbeiten zusammen, beraten sich in allen Fragen der Ausbildung, tauschen sich regelmäßig aus. Die Ausbildungslehrer/innen begleiten die LiA regelmäßig ein bis zwei Stunden im eigenverantwortlichen Unterricht und führen Beratungsgespräche. Dabei berücksichtigen sie die Erfüllung der Ausbildungsstandards.
Sie informieren den Schulleiter über den Ausbildungsstand.
Im 2. Ausbildungshalbjahr besprechen der Schulleiter, die LiA und ihre Ausbildungslehrkräfte Kriterien, auf denen die spätere dienstliche Beurteilung durch den Schulleiter basiert. Die Beurteilungskriterien beziehen sich auf die Ausbildungsstandards und besondere Schwerpunkte, die zuvor festgelegt worden sind.
Die Kriterien und deren Erfüllung sind auch Gegenstand der regelmäßigen Gespräche zwischen Schulleiter und LiA.
Evaluation
Zu Beginn des Schuljahres 2007/08 überprüfen die an der Ausbildung beteiligten Lehrkräfte das Ausbildungskonzept der Schul